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Sauerstofftherapie
Hämatogene Oxydationstherapie (HOT)
Internationale Ärztliche Arbeitsgemeinschaft für HOT
(fotobiologische Oxydationstherapie) e. V.
Patienteninformation
zur
Hämatogenen Oxydationstherapie
(HOT)
-fotobiologische Oxydationstherapie-
nach Dr. med. F. Wehrli
Zu den Grundlagen unserer Existenz gehören das Element Sauerstoff und Sonnenlicht.
Während die Pflanze die Energie unmittelbar aus dem Sonnenlicht aufnehmen kann, benötigt der Farbstoffträger des
roten Blutkörperchens (das Hämoglobin) im tierischen und menschlichen Blut ultraviolettes Licht mit einer Wellenfrequenz
von 253,7 nm (nm=Nanometer = 1 millionstel Millimeter = milliardstel Meter), um aktivierten Sauerstoff bilden zu können,
um eine fotobiologische Sauerstoffanlagerung (Oxydation) zu ermöglichen.
Der hochzivilisierte Mensch von heute wird durch die Belastung mit Umweltgiften durch Reizüberflutung, durch Bewegungsarmut,
durch Über- und Fehlernährung geschädigt. Ein chronischer Mangel an Sauerstoff schädigt alle Zellen, besonders
die empfindlichen Organzellen.
Dadurch kommt es zu einer allgemeinen Überbelastung und Blockierung des Grundgewebes, dessen Selbstheilung- und
Selbstreinigungskräfte erschöpft sind.
Die Herz- und Kreislauferkrankungen stehen bei chronischen Krankheiten und Todesfällen an erster Stelle.
Die Hämatogene-Oxydationstherapie (HOT), auch fotobiologische Therapie genannt, ist eine nicht giftige, d. h.
unschädliche, biologische Therapiemethode, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes,
der Zellatmung und der Sauerstoffverwertung in schlecht durchbluteten Gewebsabschnitten führt.
Welche Erkrankungen eignen sich nun besonders für die Behandlung mit der fotobiologischen Therapie?
Überall dort, wo in Ihrem Organismus aufgrund von Abnutzungserscheinungen oder Durchblutungsstörungen die Zellatmung nicht
mehr genügend gewährleistet ist, z. Bsp. beim Raucherbein, bei der Herzkranzgefäßverengung, auch bei Thrombosen
u. a. kann diese Behandlungsmethode erfolgreich eingesetzt werden.
Aber sie ist auch eine
unterstützende Begleittherapie bei allen chronischen entzündlichen und chronisch degenerativen
Krankheitsbildern.
Bei chronischen Organschäden, z. Bsp. der Leber, der Niere oder der Gelenke, lassen sich die Beschwerden
durch die besonderen biodynamischen Eigenschaften dieser Therapie wirkungsvoll und nachhaltig bessern oder heilen. Diese
Behandlungsmethode ist auch in der Lage, als vorbeugende Maßnahmen zu wirken und den Patienten vor Stoffwechselerkrankungen,
Herzinfarkt usw. zu bewahren. Besonders Fettstoffwechselstörungen wie Gicht, aber auch Verschleißerscheinungen der
großen
Gelenke sprechen rasch auf die Behandlung an.
Im Mittelpunkt steht dabei immer die
Verbesserung der örtlichen Durchblutung durch die Herabsetzung der
Gerinnungsfähigkeit und damit auch der Thromboseneigung.
Die zusätzliche Energiezufuhr bewirkt im Blut des Menschen eine
vermehrte Bereitstellung von Sauerstoff und führt zu der Biosynthese von gefäßerweiternden, antiallergisch wirkenden,
das Abwehrsystem anregenden, thrombosehemmenden Substanzen.
Wie wird diese Therapie durchgeführt?
Wenn der Arzt nach Erhebung der Vorgeschichte und gründlicher Untersuchung feststellt, dass eine fotobiologische Therapie
für Sie geeignet ist, wird er Ihnen ca. 80 ml Blut abnehmen. Dieses Blut wird in ungerinnbaren Zustand gebracht und in einer
speziellen Apparatur mit Licht des UVC-Spektrums (UV=ultraviolett) bei einer Frequenz von 235,7nm bestrahlt. Dabei entwickelt sich
eine besonders aktive Form des Sauerstoffes, der sogenannte Singulett-Sauerstoff.
Das Blut wird entweder wieder in die Vene oder in den Muskel (oder kombiniert) zurückgespritzt. Dieses behandelte Blut wirkt
nun wie eine körpereigene Substanz auf die bestehenden Krankheits- bzw. Verschleißerscheinungen ein.
Sie werden in Kürze eine Stärkung des Abwehr- (Immun) Systems, eine Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, des
Konzentrations- und Denkvermögens erleben.
Diese Behandlung muss zunächst 4-8 mal durchgeführt werden. Es vollzieht sich schrittweise in Ihrem Stoffwechsel eine
Verbesserung der Gefäßdurchblutung in den erkrankten Gewebsbezirken.
Bei mehr als tausend Behandelten sind bei kritischer Prüfung keine Nebenwirkungen aufgetreten.
Wenn es Ihnen möglich ist, im Anschluss an die Behandlung zu Hause einige Stunden lang zu ruhen, wird die Wirkung intensiver
sein. Eine Weiterbehandlung in immer größer werdenden zeitlichen Abständen ist empfehlenswert, damit die gebildeten
körpereigenen Stoffe weiterhin heilen und vorbeugend wirken können.
Was sollten Sie bei der Durchführung der Therapie beachten?
Halten Sie sich genau an die von Ihrem Arzt gegebenen Hinweise, wie z. Bsp. Rauchverbot, Diätanweisungen usw.. Teilen Sie
Ihrem Arzt mit, wann und welche Medikamente Sie einnehmen und in den letzten acht Wochen genommen haben. Dazu gehören auch
sogenannte Stärkungsmittel und einfache Kopfschmerztabletten.
In dieses Medikamenten könnten Stoffe enthalten sein, die die Wirkung dieser Behandlung mindern, ja sogar blockieren
könnten,
z. Bsp. Vitamin E, Vitamin A, Acetylsalicylsäure (die in den meisten Schmerzmitteln enthalten ist) sowie Cortison.
Da es sich bei der HOT um eine
biologische Therapie
handelt, ist es für Sie und Ihren Arzt wichtig, dass Sie alle
Erscheinungen bis zu Ihrem nächsten Arztbesuch registrieren, z. Bsp. Schlafdauer, Schlaftiefe, die Wasserausscheidung,
Ihr persönliches Leistungsverhalten, Menstruationsblutungen, Hungergefühl, Wärmegefühl in den Beinen und
Armen sowie die Veränderung Ihrer spezifischen Beschwerden.
Patienten mit dem sogenannten Raucherbein, das auch "Schaufensterkrankheit"
genannt wird, ist zu raten, täglich im gleichen
Tempo eine persönliche "Teststrecke"
zu gehen und sich dann aufzuschreiben, um wie viele Schritte die Gehleistung täglich
zunimmt.
Die ursächliche Behandlung der peripheren, arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen ist die Domäne
der HOT.
Die Internationale Ärztliche Arbeitsgemeinschaft (IÄA) für HOT wird ihre Ergebnisse auswerten. Wir sind
überzeugt, dass Ihnen Ihr behandelnder Arzt mit dieser Behandlungsmethode wirkungsvoll und nachhaltig helfen wird.
Falls Sie weitere Fragen haben, wird Ihnen Ihr Arzt entsprechende Auskünfte geben.
Mit freundlichen Grüßen
Internationale Ärztliche Arbeitsgemeinschaft für HOT